Schwerpunkte unserer Arbeit

 

Bei uns dreht sich alles, um die von uns betreuten Kinder: Sie sollen sich in unserer Kita wohlfühlen und vielfältige Möglichkeiten haben, mit anderen Kindern zu spielen und zu lernen! Unser Augenmerk liegt darauf, sie behutsam in die neue Welt der Kita einzugewöhnen. Wir nutzen dazu das „Berliner Eingewöhnungsmodell“, bei dem die Eingewöhnungsphase über 4 Wochen bedürfnisorientiert für jedes Kind und natürlich auch für dessen Eltern gestaltet wird. Unser Ziel ist es, jedes Kind individuell in seinem Lernprozess zu begleiten. Wir möchten die Kinder dazu befähigen, selbstbestimmt tätig zu sein, alleine oder in der Gruppe nach Problemlösungen zu suchen, miteinander zu kommunizieren und Zusammenhänge zu begreifen. Unsere Räume sind so eingerichtet, dass sie den Kindern vielfältige Möglichkeiten dazu bieten, sich auszuprobieren und kreativ und selbständig aktiv zu sein. Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Grundsätze der elementaren Bildung umzusetzen und den Kindern eine anregende Atmosphäre zu bieten, die es ihnen ermöglicht, Lernangebote wahrzunehmen in den Bildungsbereichen:

 

Körper, Bewegung und Gesundheit
Sprache, Kommunikation und Schriftkultur
Musik
Darstellen und Gestalten
Mathematik und Naturwissenschaft und
Soziales Leben

 

Die UN-Konvention für Rechte von Menschen mit Behinderungen ist im März 2009 in Deutschland in Kraft getreten. Für Kindertagesstätten ist der Artikel 7 „ Kinder mit Behinderungen“ und der Artikel 24 „Bildung“, der das Recht auf Bildung für alle Kinder in inklusiven Einrichtungen feststellt, relevant.  Inklusion ist die konsequente Weiterführung von Integration. Hier in unserer Kita Waldsternchen geht es darum, einen Lebensraum der Kinder zu schaffen, der Vielfalt ermöglicht. Die Kinder dürfen sich gegenseitig in ihrer Vielfältigkeit erleben, lernen voneinander, spielen miteinander und sollen darin gestärkt werden, auch im Erwachsenenalter Vielfalt als Gesellschaftskonzept zu sehen. Insofern versteht sich Inklusion als Generationenaufgabe, denn die Früchte werden erst viel später geerntet werden. In der Kita können wir den Grundstein für die Entwicklung der Kinder legen.

Als greifbares Konzept dient uns der Ansatz der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung, der auf der Grundlage des amerikanischen „ Anti-Bias- Approach (Ansatz)“ entwickelt wurde und sich am Situationsansatz orientiert. Die Frage nach Gerechtigkeit beschäftigt uns im Zusammenhang mit der Inklusion. Geht es einerseits um den Abbau von diskriminierenden Barrieren und der Entwicklung einer inklusiven Haltung, so muss auch geschaut werden, was Fairness für die Entwicklung der Kinder bedeutet. Die Kinder fair und gerecht zu behandeln, heißt nicht alle genau gleich zu behandeln, sondern das Gegenteil: Jedes Kind soll individuell das bekommen, was es für eine positive Entwicklung braucht. Dabei muss der Fokus auf der Unterschiedlichkeit der Kinder liegen. Die Gemeinsamkeit der Kinder besteht darin, dass sich alle Kinder entwickeln wollen und hier gemeinsam lernen, leben und spielen. Das Besondere an den Kindern entdecken, die Bedarfe an Begleitung zu erkennen und zu gewährleisten, ist die Aufgabe einer inklusiven Einrichtung.

 

Derzeit sind wir „Projekt- Kita Inklusion“ im Landkreis Potsdam- Mittelmark.

 

Unsere Kita ist eine „Sprach-Kita“ weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist. Wir brauchen sie, um uns zu verständigen, zu spielen und zu lernen. Die Kita ist ein idealer Ort, um die Sprachentwicklung spielerisch anzuregen.  Die alltagsintegrierte sprachliche Bildung bedeutet, dass alle Erzieherinnen und Erzieher in unserer Kita ganz bewusst vielfältige Gelegenheiten im Alltag nutzen, um die natürliche Sprachentwicklung der Kinder bestmöglich zu unterstützen.

 

Da sich unsere Kita für den Ansatz inklusiver Pädagogik, dem Umgang mit Vielfalt und die Orientierung an den persönlichen Stärken der Kinder einsetzt, liegt hier ein großes Potential für die sprachliche Bildung. Indem Kinder die eigene Identität entdecken, sich über Gedanken und Gefühle austauschen und Regeln aushandeln, werden auch kommunikative Kompetenzen gefördert. (Bundesprogramm „Sprach- Kitas“)

In unserem Team arbeitet eine zusätzliche Fachkraft für sprachliche Bildung. Sie wird derzeit im Rahmen des Bundesprogramm „Sprach- Kitas“ fachlich begleitet.
Gefördert wird dieses Programm durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

Die Eltern finden bei uns ein gut ausgebildetes Team vor, das sich ständig weiterentwickelt und in regelmäßig stattfindenden Schulungen kontinuierlich weiterbildet. Mit unseren großzügigen Öffnungszeiten können wir uns sehr gut an die unterschiedlichen Betreuungsbedürfnisse anpassen.