Konsultationskitas in Brandenburg (KOKIB)

Wir sind seit Sommer 2020 Konsultationskita, doch was bedeutet das?
 

Konsultationskitas
 

  •  haben einen besonderen fachlichen Schwerpunkt, den sie insbesondere Fachkräften, aber auch anderen Akteuren im Feld, durch vielfältige Angebotsformen wie Hospitationen, Arbeitstreffen, kollegiale und telefonische Beratung erfahrbar und anschaulich machen. Sie laden aktiv zum Austausch, zur Nachahmung und zur gemeinsamen Weiterentwicklung pädagogischer Praxis ein.

 

  • zeigen beste pädagogische Praxis und entwickeln diese kontinuierlich weiter.

 

  • arbeiten mit einer Konzeption, die aussagekräftig die Umsetzung der ‚Grundsätze elementarer Bildung‘, des jeweiligen Schwerpunktes (der jeweiligen Schwerpunkte) und der Konsultationsarbeit beschreibt sowie die eigenen Formen der Überprüfung und Weiterentwicklung sichtbar macht.

 

  • begreifen auch Konsultationsaufgaben als Teamaufgaben und setzen diese gemeinsam und mit geklärter Rollen- und Aufgabenverteilung um.informieren und beteiligen Kinder und Eltern an der Konsultationsarbeit und fördern deren Mitwirkung.

 

  • verfügen über eine hohe Beratungskompetenz und gestalten Konsultationsprozesse als ko-konstruktive Lernprozesse.

 

  •  sind Teil einer selbsttragenden Praxisunterstützungsstruktur und Anlaufstelle für die Region bzw. ihren Schwerpunkt. Sie sind Motor des Austausches und der Vernetzung und bauen – gemeinsam mit den Jugendämtern – regionale Netzwerke für Fortbildung und Beratung auf (Papier MBJS 2009).

 

  •  beteiligen sich an wichtigen Fachentwicklungen im Land und unterstützen diese. Sie bemühen sich um einen kontinuierlichen Wissenschafts-Praxis-Transfer zum Schwerpunkt-Thema und entwickeln sich so zu regionalen Innovationskernen (Papier MBJS 2009).

 

  • haben als Lernort Praxis eine herausragende Anleitungsqualität und setzen perspektivisch die „Standards für die Fachkräftequalifizierung am Lernort Praxis“ ein

 

  • überprüfen regelmäßig die Qualität ihrer pädagogischen Arbeit, ihrer Anleitungspraxis sowie ihrer Konsultationstätigkeit und etablieren Prozesse zur Sicherung und Weiterentwicklung ihrer Qualität.

 

  • begreifen sich selbst und ihren Träger als lernende Organisation, die sich in einem kontinuierlichen Prozess des Austausches und der Weiterentwicklung befindet.

 

Träger von Konsultationskitas im Land Brandenburg

 

  • fördern und unterstützen ihre Kindertagesstätte aktiv beim Erhalt und der Weiterentwicklung ihrer best practice und bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben.

 

  • sorgen für einen regelmäßigen Austausch mit der Kindertagesstätte und sichern dabei, dass die Rückmeldungen aus der Praxis so in ihre Planungen und Überlegungen einfließen, dass Personal und Prozesse in der Kita im Sinne der jeweiligen Einrichtungskonzeption gestärkt werden.

 

  •  etablieren entsprechende Kommunikations- und Begleitstrukturen, die die Arbeit der Einrichtung im Sinne des Leitbildes des Trägers und ihrer pädagogischen Konzeption fördern.

 

  • machen wichtige und sie betreffende Entscheidungen gegenüber dem Team der Ein- richtung und den Eltern nachvollziehbar und transparent und fördern deren Mitwirkung

 

  •  sorgen für Klarheit in Bezug auf die Rollen- und Aufgabenverteilung zwischen Träger und Kita-Leitung.

 

  •  begreifen sich selbst und ihre Kindertagesstätte als lernende Organisation, die sich in einem kontinuierlichen Prozess des Austausches und der Weiterentwicklung befindet.

 

  •  tragen im Rahmen ihrer Verantwortung und ihrer Möglichkeiten zur Bereitstellung angemessener Ressourcen und Rahmenbedingungen bei.

 

Quelle: https://kokib.de

MBJS: Stand 01/2020